Die Förderung freier und professioneller Medien
Ist das Volk Souverän, dann muss sich der Bürger kompetent und umfassend informieren können. Aus diesem Grund spielt eine pluralistische und professionelle Medienlandschaft eine besonders wichtige Rolle beim Aufbau und der Wahrung der Demokratie. Die Friedrich Ebert-Stiftung ist ein langjähriger Partner aller Presse und Rundfunkorgane, Journalisten-vereinigungen und des nationalen Rundfunkrats (CNRA). Gemeinsam mit ihren Partnern setzt sie sich für Medienfreiheit sowie eine permanente Verbesserung und Professionalisierung der Berichterstattung ein.
Stärkung von Journalistenvereinigungen
In Partnerschaft mit dem Verein der Wirtschaftsjournalisten (COJES) organisiert die FES eine Reihe von Seminaren, um Recherche- und Redaktionsfertigkeiten seiner Mitglieder zu verbessern. Es werden vor allem wirtschaftliche sowie dem Beruf spezifische Themen behandelt. Die FES unterstützt COJES auch bei Fragen der Organisation und strategischen Positionierung.
Stärkung der Journalistenethik
Die FES teilt mit dem Medienrat und Partner wie CRED und SYNPICS dieselben Werte der Unabhängigkeit und Professionalität der Medien. Gemeinsam mit SYNPICS hat sie die Medienethik zu ihrem Schwerpunkt gemacht. Daneben will die FES auch zu einer rechtlichen Verankerung dieser Grundsätze beitragen. Im Jahr 2003 erarbeitete eine von der FES und CRED initiierte Expertengruppe den Gesetzentwurf zur Liberalisierung der audiovisuellen Medien in Senegal.
Obwohl nicht verrechtlicht, bleibt dieser Entwurf für alle Berufe der Information und Kommunikation hochaktuell. CRED achtet neben der Einhaltung der Medienethik darauf, dass die junge Generation der Journalisten bei ihren ersten Schritten in die Welt des professionellen Journalismus angemessen begleitet und unterstützt werden.
Ausbildung und Vernetzung der Community Radios
2007 hat die FES die Kooperation mit 15 Community Radios aus dem gesamten Land begonnen. Diese Stationen arbeiten nun in der Berichterstattung zum Beispiel zu Wahlen zusammen.
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